Michael Leutert
Endlich! So stelle ich mir Politik im web 2.0 vor. Direkter Austausch von Leuten, die sonst wahrscheinlich nie zusammenkommen würden, für mich dadurch mehr Input, (auch mal von ganz anderer Seite) und die Möglichkeit zur Debatte.
Einer meiner Beiträge im PHOENIX-Blog 'MdB 2 0
', in dem ich mit vier Abgeordneten der anderen Parteien schreibe, zum Thema 'Bundeswehr / Übung in Sachsen / Afghanistan-Einsatz' (siehe auch hier weiter unten) hat viele Reaktionen hervorgerufen. ... OK, es waren so viele, weil Boris Barschow, der als Journalist (und Reserwist der BW) einen eigenen, sehr gut besuchten
PHOENIX-Blog zu Afghanistan führt, auf seiner Seite dazu aufgefordert hat, zu kritisch zu meinem Beitrag Stellung zu nehmen ;-). Deshalb hatte ich es zunächst ausschließlich mit kritischen oder ablehnenden Kommentaren zu tun. Aber entweder wir können als LINKE unsere Politik vertreten oder nicht.
Das Entscheidende: Das web 2.0 bietet andere Möglichkeiten des Austauschs und der Meinungsbildung. Es geht eben nicht allein darum, dass ein Politiker Wahrheiten verkündet. Es geht (mal auf politische Blogs beschränkt) um wirkliche Kommunikation, es geht um die 'Weisheit der Vielen'. Das ist im 'MdB 2.0' Blog gerade nach zwei Monaten Laufzeit das erste mal passiert. Da nehme ich gerne in Kauf, dass sich die üblichen pauschalen Vorurteile gegen DIE LINKE auch in den Kommentaren finden - warum soll es anders sein als offline?! ;-)