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Als LINKEN-Politiker darf man sich ja gerade von einigen Vertretern der Landes-CDU so einiges anhören: Mal wird DIE LINKE - immer noch und wieder - als SED-Nachfolgepartei tituliert und verdammt, mal wird man mit der NPD in die extremismustheoretische Ecke gestellt. Als ich dann heute gelesen habe, dass Wladimir Putin von Ministerpräsident Tillich in Dresden den Sächsischen Dankesorden erhält, musste ich doch etwas lachen - oder wie SPIEGEL.Online schreibt:
"Ein sächsischer Ministerpräsident, der 1989 noch Staatsfunktionär in einem Rat des Kreises war und wegen des Umgangs mit seiner DDR-Biografie massiv unter Druck steht, überreicht einem ehemaligen Dresdner KGB-Offizier im Jahr 20 nach dem Mauerfall einen Dankesorden."
Ich habe ja gar nichts dagegen. Ob Putin den Orden nun kriegt oder nicht, kann einem herzerfrischend egal sein. Aber vielleicht sollten einige CDU-Vertreter hierzulande dann nicht ganz so pharisäaerhaft herumlaufen.