Michael Leutert
Gestern war ich auf in Dresden, um gegen die Nazis und ihren Versuch, die Opfer der Bombadierung Dresdens 1945 zu instrumentalisieren, auf die Straße zu gehen. Es hat mich gefreut, dass so ein breites Bündnis da war. Allein unsere Partei war durch Gregor Gysi und andere Bundestagsabgeordnte, sehr viele GenossInnen aus Sachsen und erstaunlich viele Leute aus der ganzen Republik vertreten.
Dennoch bleiben gemischte Gefühle: Die Nazis konnten ungestört durch die Stadt ziehen. Und: mit 5000-6000 Faschisten war es der größte Naziaufmarsch in der deutschen Nachkriegsgeschichte. zwar waren wir doppelt so viele, aber das ist nichts, worauf wir uns ausruhen dürfen.
Heute habe ich erfahren, dass GenossInnen aus Hessen zusammen mit DGB-Mitgliedern auf der Rückfahrt in Thüringen von ebenfalls zurückfahrenden Nazis angegriffen wurden - ein Grund mehr, uns gegen dieses Pack zu wehren und zugleich die gesellschaftlichen Ursachen zu bekämpfen. Hier Bilder von der Kundgebung: