Michael Leutert
„Die Bundesregierung muss alles dafür unternehmen, um die Arbeitsplätze
bei Karstadt zu erhalten“, so Michael Leutert, Sprecher der Landesgruppe
Sachsen der LINKEN im Bundestag. „Den drohenden Abbau von über 50000
Arbeitsplätzen noch zu verhindern, rechtfertigt den Einsatz von
Bundesbürgschaften, verknüpft mit Mitspracherecht, mehr als die
missglückte Expansion der Commerzbank.“
Leutert weiter: „Kurz nach den Europa- und Kommunalwahlen glaubt die
Bundesregierung, keine Rücksicht mehr auf die Beschäftigten nehmen zu
müssen. Angesichts zahlreicher Betroffener auch in Sachsen, sollte sich
die Regierung stattdessen für einen Erhalt und – über Stimmrecht für die
Kommunen – für neue Formen der Mitbestimmung einsetzen. Außerdem sollte
geprüft werden, wie die Eigentümer des Konzerns in die Pflicht genommen
werden können.
DIE LINKE im Bundestag ist solidarisch mit allen Betroffenen in Sachsen
und mit ihren Familien. Wir werden uns innerhalb und außerhalb des
Parlaments für den Erhalt der Arbeitsplätze einsetzen.“