/EIN News/
(...) Armangul Kapashewa sagte, sie war erst skeptisch darüber, dass Europa
sich dafür interessieren könnte, was in einem fernen asiatischen Land
abspielt. Die Vorsitzende des kasachischen NGO war der Meinung, es sei
der Öffentlichkeit sowieso egal und europaische Politiker verfolgten
ohnehin nur ihre eigenen Interessen. „Ganz Europa ist zum stummen
Zeugen der Ungerechtigkeit geworden. Wo sind all diese ehrlichen und
mutigen Europaer, die so hartnackig die Rechte der Guantanamo-Haftlinge
verteidigen oder die von Tibeter? Warum wollen sie nichts davon wissen,
was direkt unter ihrer Nasen passiert, im Zentrum Europas?“ - fragte
sie vor dem Anfang ihres Berliner-Besuchs. Jetzt hat sie ihre Meinung
geandert. Es hat sich ergeben, dass das Schicksal der entführten
Menschen, die Pech hatten, dem von Österreich „im Obhut genommenen“
Rakhat Aliev auf dem Weg zu sein, nicht allen Europaer gleichgültig
ist. Mit Hilfe von Obmann der „Linken“-Fraktion im Bundestag, Michael
Leutert (MdB) ist es ihr gelungen, eine Petition in Bundestagsausschuss
für Menschenrechte einzureichen. Außerdem, hatte Armangul Kapashewa
einen ausführlichen Gesprach mit dem Generalsekretar des Europaischen
Zentrums für Verfassungs- und Menschenrechte (ECCHR), Wolfgang Kallek.
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