Michael Leutert
Nicht erst seit der kostenlosen Werbung durch die Staatsanwaltschaft ist bekannt, dass ein breites gesellschaftliches Bündnis am 13.Februar 2010 den Nazis in Dresden einen Strich durch die Rechnung machen will.
In den letzten Jahren haben die Nazis in immer stärkeren Maße nach Dresden mobilisiert, um die Trauer um die Opfer des Bombenangriffs im Februar 1945 für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Schade nur, dass sie vergessen, dass der von Nazi-Deutschland über die Länder gebrachte Raub- und Vernichtungskrieg die Ursache jedes einzelnen Bombenangriffs auf Deutschland war - die Dresdner Bombenopfer sind Opfer des deutschen Faschismus.
Damit die neuen Nazis ihren falschen Opfermythos nicht ungestört in Dresden verbreiten können, stellen wir uns ihnen in den Weg.
Für den 13. Februar ab 9 Uhr habe auch ich eine Kundgebung angemeldet: in der Ammonstraße, Höhe World Trade Center, in Dresden, und ich freue mich, wenn wir uns dort zusammenfinden.