DIE LINKE.

Michael Leutert, MdB (DIE LINKE.)

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25.01.2010

Keine Lust auf Veränderung

Bundesinnenminister de Maiziere zur Parteispenden-Praxis

Michael Leutert
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Heute Abend um 22.15 Uhr wird Bundesinnenminister de Maiziere bei der 'Phoenix'-Sendung 'Unter den Linden' unter anderem Fragen zum jüngsten Parteispenden-Skandal von FDP und CSU im Zusammenhang mit der Millionenspende aus dem Hotelgewerbe Stellung nehmen. Wie vorab bekannt wurde, lehnt de Maiziere eine gesetzliche Neuregelung von Parteispenden, die etwa deren Höhe begrenzen oder sie gar ganz verbieten könnte, mit folgender Begründung ab:

"Es hat hier so viele Veränderungen gegeben. Wir sollten das so lassen, wie es ist."

Wären die Problematik des Einflusses von Lobbyisten und die aufgrund fehlender Regelungen und fehlender Transparenz wachsende Gefahr von Korruption in der deutschen Politik nicht so ein wichtiges Thema, könnte man über diese apolitische Begründung lachen.
So steht sie jedoch für die Weigerung, die KritikerInnen der gegenwärtigen Praxis auch nur ernst zu nehmen. Diese anmaßende Antwort vom Bundesinnenminister ist selbst die beste Begründung dafür, das Parteispenden-Gesetz schnell zu ändern.

Kommentare

  • Jens Puschmann
    25. Jan 2010 19:06
    Parteispenden
    Diese Thema ist eines welches ich nur schwarz/weiß behandeln kann und welches mich immer wieder aufregt: Parteispenden von nicht Privaten Personen=Lobbyismus=Korruption !!! Wer in diesem Land will denn ernsthaft behaupten, Entscheidungen zu treffen die entgegen der Interessen eben jener Spender sind? Eine konsequente Entscheidung bei der Regelung von Parteispenden wäre das Verbot von Spenden nicht privater Personen!
  • Gustav Meyer
    28. Jan 2010 16:46
    @jens
    Parteispenden gehören auf ein so kleines Maß (z.B. 10.000 EUR) beschränkt, dass sie nicht als Bestechung gelten können, dann ist es auch egal, ob auch nicht natürliche Personen spenden.
  • Alfred van Dalen
    01. Feb 2010 22:53
    Shoa Gedenkstunde Bundestag
    Hallo Genosse Leutert, wer wie Sie stur den Blick auf die Shoa richtet, nicht mehr wahrnehmen will, dass das heutige Israel von fanatischen kriegstreibenden Zionisten beherrscht wird, die die Shoa nutzen, um von den eigenen Verbrechen abzulenken, hat selber etwas zu verbergen und kann deswegen kein rechtschaffener Politiker sein. Also ab in die CDU oder auch FDP! Ein Mitglied des Ortsvorstandes DIE LINKE in Kamp-Lintfort

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