"Mit den geplanten Einschnitten in Sachsen stellt die Deutsche Bahn erneut Sparkritierien einseitig über die Interessen ihrer Kunden", so Michael Leutert, Sprecher der Landesgruppe Sachsen der LINKEN im Bundestag."Wenn Minister Minister Ramsauer seine Ankündigungen zur Stärkung der Schiene erst meint, muss der Bund als Eigentümer seinen Einfluss nutzen, um die Pläne der Bahn zu stoppen."
Leutert weiter: "Schon heute sind die großen sächsischen Städte schlecht an den Fernbahnverkehr der Deutschen Bahn angebunden. Der Plan, trotz übervoller Züge den Stundentakt zwischen der sächsischen Messe-Metropole Leipzig und Berlin durch einen Zweistundentakt zu ersetzen und eine Verschlechterung der ICE-Taktzeiten zwischen Leipzig und Dresden vorzunehmen, läuft auf auf eine schrittweise Abkopplung Sachsens vom Hochgeschwindigkeitsnetz der Deutschen Bahn hinaus.
Die Landesgruppe Sachsen der LINKEN fordert die Deutsche Bahn auf, die geplanten Einschnitte nicht umzusetzen. Minister Ramsauer sollte sich seines politischen Steuerungsauftrags besinnen, anstatt nur leere Versprechungen zu machen."