"Warum muss ein junger Mann aus Sachsen als Soldat in Afghanistan sterben?", fragt Michael Leutert, Sprecher der Landesgruppe Sachsen der LINKEN im Bundestag. "Die tragischen Ereignisse vom Oster-Wochenende machen erneut deutlich, dass endlich eine Abzugsstrategie an die Stelle bisheriger Kriegslogik treten muss."
Leutert weiter: "Seitdem 2001 kämpfen westliche Soldaten in Afghanistan, ohne dass von einer Stabilisierung der Lage die Rede sein kann. Der Krieg war von Anfang an falsch und muss schnellstens beendet werden. Jedes afghanische und jedes deutsche Opfer sind zuviel. Die Landesgruppe Sachsen spricht den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.
Die LINKE ist die einzige Fraktion, die immer konsequent gegen den Krieg gestimmt hat. Wir fordern die Bundesregierung auf, jetzt nicht über bessere Ausrüstung zu debattieren, welche die Folgen ihrer falschen Kriegspolitik nicht ausgleichen kann. Die Konsequenz muss der schnellst mögliche Abzug aus Afghanistan sein.