18.02.2009

Nach Nazi-Überfall - Sachsens CDU bleibt sich treu

Innenminister Buttolo passt die Wirklichheit seinem Weltbild an.

Michael Leutert

Die CDU in unserem schönen Freistaat lässt keine passende oder unpassende Gelegenheit aus, ihr von dem Polit-Professor Jesse bestimmtes Bild der politischen Landschaft zu verbreiten. Da stört es CDU-Innenminister Buttolo auch nicht, wenn nach dem Nazi-Aufmarsch und der 'GehDenken'-Gegendemonstration in Dresden ein Reisebus voller Nazis eine Reisegruppe von DGB- und Linksparteimitgliedern überfällt und mehrere schwer verletzt. Da stört es ihn ebenfalls nicht, wenn Ähnliches auf einem Rastplatz nah Chemnitz passiert - rechts ist für ihn und die sächsische CDU gleich links und so könne man solche "Auseinandersetzungen bei diesen Gewaltbereiten der rechten und linken Seite schlichtweg nie komplett ausschließen“ ...wundert es noch irgend jemanden, dass sich die sächsische CDU vornehm zurückgehalten hat bei dem 'GehDenken'? Die Frage ist nur, ob Buttolo damit wirklich die von ihm angestrebte Dämonisierung der LINKEN erreicht oder doch eher eine Bagatellisierung der Nazis.

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