07.06.2012

Bahngipfel in Chemnitz - Absichtserklärungen lösen keine Probleme

Michael Leutert
mit Ellen Eichhorn, meiner BO-Chefin

"Die Ergebnisse sind enttäuschend", so Michael Leutert, Chemnitzer Bundestagsabgeordneter der LINKEN und Sprecher der Landesgruppe Sachsen, zum Bahngipfel für Chemnitz. "Bloße Absichtserklärungen lösen keines der Probleme, die Chemnitz aus der fehlenden Fernverkehrsanbindung erwachsen."

Leutert weiter: "Es gibt keine konkrete Zusagen für die dringend notwendige Fernverkehrsanbindung von Chemnitz. Die Vereinbarung von Vorplanungen für den Ausbau der Strecke Chemnitz-Leipzig ist völlig unzureichend. Die Region Chemnitz als wirtschaftliches, kulturelles und Hochschulzentrum kann nicht nochmal Jahrzehnte warten. Lediglich die Streichung von IRE-Zügen auf der Strecke Dresden-Chemnitz-Nürnberg auszusetzen, ist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Offenbar fehlt der schwarz-gelben Landes- und Bundesregierung der politische Wille, auf das Staatsunternehmen Deutsche Bahn Einfluss zu nehmen. Die Linke fordert: Die Bahn muss endlich ihrem Versorgungsauftrag nachkommen und die notwendigen Maßnahmen veranlassen, um Chemnitz an den Fernverkehr anzuschließen. Dies betrifft die Strecke Chemnitz-Leipzig ebenso wie die Sachsen-Franken-Magistrale."

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