DIE LINKE.

Michael Leutert, MdB (DIE LINKE.)

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  • "Auch Sitzblockaden stehen unter dem Schutz der Versammlungsfreiheit"

    Bericht der Untersuchungskommission 19-2.

    2. Februar 2012, 13:00 Uhr , geschrieben von Michael Leutert
    vv
    Im Zusammenhang mit den Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch in Februar 2011 in Dresden mussten wir vor, während und vor allem nach den Demonstrationen erleben, wie die sächsische Landesregierung und die Ermittlungsbehörden alles taten, um den Protest gegen die Nazis zu kriminalisieren. Auch gegen mich ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen "Sprengung" einer Versammlung und will meine parlamentarische Immunität aufheben,
    heute hat die 'Untersuchungskommission 19-2.' ihren Bericht vorgestellt. Ich verlinke hier zu der Pressemitteilung und dem pdf-Downloaddes Berichts auf der Homepage von 'annalist'.
  • Glückwunsch nach Dresden

    Erfolgreicher Bürgerentscheid: Kliniken sollen in kommunaler Hand bleiben

    29. Januar 2012, 19:55 Uhr , geschrieben von Michael Leutert
    Glückwünsche an meine Genosssinnen und Genossen in Dresden!! Ca. 433.000 Stimmberechtigte haben heute abgestimmt, ob die Krankenhäuser Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Neustadt Eigenbetriebe der Stadt Dresden bleiben sollen oder nicht. Und das Ergebnis ist Wahnsinn! Gut 84% haben dafür gestimmt!! die Mindesstimmenzahl wurde auch erreicht. Für den Erhalt als Kommunale Kliniken haben DIE LINKE, die SPD und die Gewerkschaften geworben, und die Dresdner LINKE hat einen großen Anteil der Kampagne getragen... Ach, ja, neben CDU, FDP waren auch die Grünen gegen das Ziel des Bürgerentscheids. Liebe Grüne, wer von "Gesundheitsmarkt" redet, befindet sich schon ganz schön weit auf dem Weg in ein Denken, in dem Gesundheit eine Ware ist.
  • Politische Schlagseite

    Bundestagsausschuss berät über Aufhebung meiner Immunität

    24. Januar 2012, 17:00 Uhr , geschrieben von Michael Leutert
    dd
    Parallel zu der Nachricht, dass ich zu den 27 Abgeordneten der LINKEN im Bundestag gehöre, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, habe ich gestern erfahren, dass im Immunitätsausschuss des Bundestages über die Aufhebung meiner Immunität beraten wird - Weil ich die Nazi-Demo in Dresden 2011 "gesprengt" haben soll. Dies hat der Leitende Oberstaatsanwalt beantragt.
    Die sprachliche Nähe ist wohl zufällig, und doch weist Sprache auf Denken hin: Während Nazi-Terroristen gedeckt von einem Netzwerk, das bis zur ehemaligen NPD-Funktionären reicht, zehn Jahre lang mordend und Bomben legend durch Deutschland ziehen, wird mir die "Sprengung" einer Nazi-Demonstration vorgeworfen. Und während die einen zehn Jahre vom Verfassungsschutz weitgehend unbehelligt bleiben, soll meine Immunität wie die von anderen Parlamentariern der LINKEN aufgehoben werden, weil wir uns gemeinsam mit tausenden anderen Menschen in Dresden den Nazis friedlich in den Weg gestellt haben.
    Was sagt es eigentlich über ein Land aus, wenn friedlicher Protest gegen die Anhänger einer mörderischen Ideologie derart kriminalisiert wird? Was sagt es aus, wenn nicht ohne Grund in ihrem Wirken durch die Immunität geschützte LINKE-Parlamentarier, die sich seit langer Zeit auf kommunaler, Landes- und Bundesebene demokratisch für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen, vom Verfassungsschutz beobachtet werden?
    Hier läuft etwas völlig verkehrt. Nicht nur das Vorgehen des Inlandsgeheimdienstes und die Ermittlungen der Dresdner Staatsanwaltschaft, sondern auch die Stellungnahmen einiger leider führender Politiker von CDU und CSU legen den Verdacht nah, dass die politische Schlagseite gewollt ist.
  • Verfassungsschutz überwacht 27 LINKE-Bundestagsabgeordnete

    23. Januar 2012, 19:00 Uhr , geschrieben von Michael Leutert
    ww
    Ist es eigentlich schon rufschädigend, falls die mich nicht überwachen?
  • Deutschland gilt in Kuba als Hardliner

    Michael Leutert von der Linksfraktion über die Bundestagsdelegationsreise auf die Karibikinsel

    23. Januar 2012, 12:00 Uhr , geschrieben von Martin Ling (neues deutschland)
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    Nach zehnjähriger Abstinenz reiste vom 7. bis 13. Januar erstmals wieder eine Bundestagsdelegation nach Kuba. Zur Delegation des Haushaltsausschusses gehörte Michael Leutert von der Linksfraktion. Über die Entwicklung der deutsch-kubanischen Beziehungen sprach mit ihm für »nd« Martin Ling.

    nd: Zeichnet sich in den deutsch-kubanischen Beziehungen Tauwetter ab oder wie lässt sich der erste Besuch einer Bundestagsdelegation seit 2002 erklären?
    Für Euphorie ist es sicher zu früh, ein Zeichen der Annäherung war der Besuch auf alle Fälle. Er wurde im Haushaltsausschuss interfraktionell über ein Jahr vorbereitet. Dabei mussten angesichts des kühlen Verhältnisses einige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Aufgabe der Reise war es auszuloten, wie die Beziehungen zwischen Deutschland und Kuba zu verbessern sind. Schon dass die Reise überhaupt stattgefunden hat, trägt daher zur Normalisierung der Beziehungen bei.

    Nach der Verhaftung Oppositioneller in Kuba im »Schwarzen Frühling« 2003 wurde die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) von Deutschland auf Eis gelegt. Wird inzwischen über einen Kurswechsel sinniert?
    Den scharfen Kurs gegen Kuba ab 2003 hat hauptsächlich der damalige grüne Außenminister Joschka Fischer zu verantworten. Nicht nur die Entwicklungszusammenarbeit wurde damals auf Eis gelegt, sondern auch das unterschriftsreife Kulturabkommen. Wir haben bei unseren Gesprächen vorgefühlt, ob dieses Abkommen nicht doch noch zustande kommen könnte und wie in der Entwicklungszusammenarbeit ein normales Verhältnis herzustellen ist. Kleinere Maßnahmen gibt es bereits, die von der deutschen Regierung unterstützt werden, zum Beispiel Projekte der Welthungerhilfe, die seit 15 Jahren mit Kuba zusammenarbeitet, oder der Wiederaufbau einer 2008 durch einen Hurrikan zerstörten Kirche in der Provinz Pinar del Río mit Mitteln des Auswärtigen Amtes.

    (das vollständige Interview lesen Sie hier)
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    Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

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