31.08.2013

"Ich bevorzuge das Machbare"

Portrait in der 'Freien Presse' zur Bundestagswahl

Ostdeutschland, Kuba und die Unzufriedenheit der eigenen Genossen: Mit Michael Leutert (Die Linke) auf einen Kaffee im "Turmbrauhaus".

Auf dem Teller mag er es eher deftig. Auch das ein Grund, warum man Michael Leutert ab und an im "Turmbrauhaus" treffen kann. "Außerdem bekommt man hier viel von der Chemnitzer Atmosphäre mit", fügt er hinzu, zündet sich eine Zigarette an und fingert nebenbei noch schnell auf seinem Smartphone herum. "Multitasking" ist angesagt in diesen Tagen, der Wahlkampf nimmt allmählich etwas Fahrt auf.

Leutert ist noch keine 40 Jahre alt und gehört doch zu den Erfahrenen im Politikgeschäft. Eigentlich, so erzählt der frühere stellvertretende Landesvorsitzende seiner Partei, wollte er nach dem Abschluss seines Studiums ganz andere Pläne verfolgen, längere Auslandsaufenthalte inklusive. Doch dann ließ 2005 Gerhard Schröder den Bundestag auflösen und bei der danach anstehenden Neuwahl stand schließlich auch Leuterts Name auf den Stimmzetteln. Damals noch ausschließlich auf der sächsischen Landesliste der Linken, vier Jahre später erstmals auch unter den Direktbewerbern für den Chemnitzer Wahlkreis. Hier holte Michael Leutert, der einst enger Mitarbeiter der heutigen Linken-Bundesvorsitzenden Katja Kipping war, aus dem Stand knapp 28 Prozent - des zweitbeste Ergebnis eines Wahlkreiskandidaten seiner Partei im Freistaat überhaupt. (...)

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