17.02.2015

Von der Leyen will für 3D-Landkarte 475 Millionen Euro zahlen

Dabei hat der Staat die Satelliten zu 80 Prozent mitfinanziert.

Focus / dpa

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will ein dreidimensionales Modell der Erdoberfläche erstellen lassen. Für Satellitenbilder, die die Grundlage für das Projekt bilden, soll sie 475 Millionen Euro zahlen. Dabei hat der Staat die Satelliten zu 80 Prozent mitfinanziert.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gerät wegen eines großen Beschaffungsprojekts in die Kritik. Die Ministerin will 475 Millionen Euro in ein Projekt zur Auswertung von Satellitendaten stecken, das in einem 3-D-Modell der gesamten Landoberfläche der Erde münden soll. Das berichtet die Online-Ausgabe des „Stern“vom Dienstag. (...)

Ein Großteil der 475 Millionen dient dem Ankauf der Rohdaten von der Firma Airbus. Sie hatte zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die zwei Satelliten TanDEM-X und TerraSAR-X ins All gebracht, die die zugrundeliegenden Radarbilder geschossen hatten.

Der 400 Millionen Euro teure Aufbau der Satellitenmission war jedoch bereits zu 80 Prozent vom staatlichen DLR finanziert worden. Der Haushaltspolitiker Michael Leutert (Linke) sagte dem „Stern“, er finde es „unbegreiflich, dass wir etwas bezahlen sollen, was bereits öffentlich gefördert wurde“. (...)

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