17.04.2015

Politiker inspizieren Ebersdorfer Asylbewerberheim

Nach einem Besuch der Landeseinrichtung am Adalbert-Stifter-Weg fordern Abgeordnete der Linken vor allem mehr Geld für die Kommunen.

Michael Müller / Freie Presse

Ebersdorf. "Ganz schön viele Kinder hier, vor allem kleine Kinder." Susanne Schaper, Stadträtin der Linken und seit gut einem halben Jahr Abgeordnete des Sächsischen Landtags, zeigt sich durchaus beeindruckt von dem Bild, das sich ihr und ihren Parteifreunden, darunter Landtagskollege Klaus Bartl und der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Michael Leutert, gestern in der Ebersdorfer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber bot. Mehrere Hundert Menschen sind dort derzeit untergebracht. So lange, bis sie nach üblicherweise einigen Wochen in irgendeine sächsische Stadt oder Gemeinde weitergeschickt werden. Derzeit sind es Asylbewerber aus 45 Nationen; die Hauptherkunftsländer aktuell sind das Kosovo, Syrien und Albanien. (...)

Worin sich alle einig sind: Städte und Gemeinden sollten mehr Geld für die Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen erhalten. "Es hat sich gezeigt, dass bei einer Unterbringung in einzelnen Wohnungen die Akzeptanz in der Bevölkerung größer ist als wenn man große Heime einrichtet. Auch die Integration klappt dann besser", verdeutlicht Leutert. Leider seien solche Lösungen oft zugleich die teureren. Er halte es daher für gerechtfertigt, wenn die Kommunen mehr Geld verlangten. (...)

[Den vollständigen Artikel gibt es in der Online-Ausgabe der Freien Presse ->]

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