22.06.2015

Meine Unterstützung für die streikenden Postler

Treffen mit ver.di-Kollegen aus Chemnitz am Reichstag

Michael Leutert

Die Deutsche Post macht seit Jahren große Gewinne. Dennoch versucht die Unternehmensführung die Arbeits- und Einkommensbedingungen der 140.000 Tarifkräfte zu verschlechtern. Hintergrund des schweren Tarifkonfliktes bei der Deutschen Post AG ist der Bruch des Vertrages zum Schutz vor Fremdvergabe durch den Aufbau von 49 Regionalgesellschaften für die Zustellung. Damit müssten die dort Beschäftigten nicht mehr nach Tarif bezahlt werden.
Um mir einen offenen Brief an den Vorstandschef der Deutschen Post zu übergeben, den ich an ihn weiterleiten soll, waren ver.di-KollegInnen von der Post aus Chemnitz zu mir nach Berlin gekommen. Wir haben uns getroffen, und ich habe mir die Situation und die Forderungen schildern lassen. Natürlich unterstütze ich die PostlerInnen in ihrem Streik. Und auch wenn ich dem Vorstandschef der Post selten persönlich begegne: Er wird sicher selten Post von Bundestagsabgeordneten bekommen mit von ihnen unterstützten offenen Briefen.

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