16.07.2015

Olympiastützpunkt soll nachträglich Geld erhalten

Chemnitzer Bundestagsabgeordnete kritisieren Vergabe

Tino Moritz (Freie Presse)

Chemnitzer Bundestagsabgeordnete wollen sich bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen des Bundes fraktionsübergreifend für die Förderung des Olympiastützpunktes (OSP) einsetzen. Dies kündigte Haushaltspolitiker Michael Leutert (Linke) an und verwies dazu auf eine bereits 2013 versprochene, aber bislang ausgebliebene Förderung in Höhe von knapp 130.000 Euro. (...)

Leutert monierte, dass sich das Bundesinnenministerium nicht einfach über einen Beschluss des Haushaltsausschusses hinwegsetzen könne. Seine Zweifel werden gestärkt durch die inzwischen vorliegende Auflistung, wie das Geld am Ende verteilt wurde. Während Chemnitz zusammen mit dem Stützpunkt in Oberwiesenthal letztlich nur 60.000 Euro bekam, habe der Stützpunkt Stuttgart allein für Turnmatten das Doppelte ausgegeben. "Da drängt sich die Frage nach einer Benachteiligung des Ostens schon auf", sagte Leutert. Der Bundeshaushalt 2016 müsse die mangelnde Berücksichtigung von Chemnitz vor zwei Jahren ausgleichen, forderte der Linke. "Natürlich werde ich im Haushaltsausschuss darauf drängen, dass die Gelder wieder bereitgestellt werden." (...)

[Den vollständigen Artikel gibt es in der Online-Ausgabe der Freien Presse ->]

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