16.01.2016

Flüchtlings-Zoff jetzt sogar bei den Linken

Chemnitzer Morgenpost

Der Bundestagsabgeordnete Michael Leutert (41, Linke) warnt in der Flüchtlingsdebatte vor einer rosaroten Brille. Damit eckt der Chemnitzer bei seinen eigenen Genossen an.

„Wir wollen keine Obergrenzen“, so Leutert im Tagesspiegel. „Aber wir können nicht jedes Jahr eine Million Asylbewerber aufnehmen. Wenn wir unsere Gesellschaft ruinieren, gibt es niemanden mehr, der Flüchtlingen helfen kann.“ Diesem Problem müsse man sich „mit Pragmatismus, nicht mit Ideologie stellen“. (...)

Was, wenn in Chemnitz 10.000 Muslime leben, die eine Moschee wollen?“ Er sei nicht dagegen. „Wir müssen uns auf eine solche Diskussion aber vorbereiten.“

Leutert nimmt am 1. Februar an der Einwohnerversammlung der Stadt zum Thema Asyl in der Stadthalle teil. „Mir geht es um eine linke Flüchtlingspolitik, die Sorgen von Bürgern auch dann wahrnimmt, wenn sie uns nicht passen.“

[Den vollständigen Artikel gibt es in der Online-Ausgabe der Chemnitzer Morgenpost]

[Lesen Sie zu dem Thema bitte auch meine Klarstellung]

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