18.02.2016

Viadukt: Abrissgegner wollen Druck auch auf Tillich machen

Bericht der 'Freien Presse'

Swen Uhlig
das Viadukt

Ungeachtet der Neubau-Pläne der Bahn geben die Befürworter der denkmalgeschützten Brücke nahe der Annaberger Straße nicht auf. Derweil wächst der Frust bei Chemnitzer Politikern über die Verantwortlichen an der Spitze des Konzerns. (...)

Der öffentliche Prozess, der seit Januar bei der Landesdirektion Sachsen läuft, heißt in der Fachsprache Planfeststellungsverfahren. Innerhalb dessen haben Behörden, Verbände, aber auch Bürger, die Möglichkeit, Widerspruch gegen die Pläne einzureichen. Diese sogenannten Einwendungen müssen schriftlich bei der Landesdirektion oder bei der Stadtverwaltung Chemnitz eingereicht werden - und zwar bis spätestens 26. Februar.

Unterdessen hat der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Sachsen, Eckart Fricke, nach den Chemnitzer Landtagsabgeordneten auch den Bundestagsabgeordneten in einem gleichlautenden Schreiben mitgeteilt, dass der Konzern an den Neubau-Plänen für den Viadukt festhält. Die vier Abgeordneten Frank Heinrich (CDU), Detlef Müller (SPD), Michael Leutert (Linke) und Stephan Kühn (Grüne) machen aus ihrer Enttäuschung über die Antwort keinen Hehl. "Ernüchternd", sei das Schreiben, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Man wolle sich nun für ein Treffen der Stadtspitze mit Bahnchef Rüdiger Grube einsetzen. Ob das zustande kommt, ist aber eher fraglich: Auch die Oberbürgermeisterin hat bislang keinen Termin bei Grube zu diesem Thema bekommen.

[Den vollständigen Artikel finden Sie aus lizenzrechtlichen Gründen in der Online-Ausgabe der 'Freien Presse']

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