27.03.2017

Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig: Es geht noch immer nicht voran

Freie Presse

Jan-Dirk Franke

Damit Ausbau und Elektrifizierung der Trasse die nötige Priorität erhalten, ist eine Analyse der Wirtschaftlichkeit nötig. Doch Land und Bund streiten, wer dafür welche Vorleistungen erbringen muss.

Chemnitz/Berlin. Es geht nicht voran beim angedachten Ausbau der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig. Knapp ein dreiviertel Jahr nachdem das Vorhaben es im zweiten Anlauf doch noch in den neuen Bundesverkehrswegeplan geschafft hat, ist immer noch unklar, ob es auch umgesetzt werden kann. Denn dafür muss das Projekt, mit dem die Region an das IC-Netz der Bahn angeschlossen werden soll, im Verkehrswegeplan entsprechende Priorität erhalten.

Die nötige Kosten-Nutzen-Analyse ist immer noch nicht erfolgt. Grund dafür sind offenbar fehlende Planungsunterlagen. Doch während man im Bundesverkehrsministerium auf entsprechende Untersuchungen und Fahrplanstudien wartet, ist man im Dresdner Verkehrsministerium überzeugt, alles Erforderliche getan zu haben. (...)

Die Höherstufung im Bundesverkehrswegeplan sei daher aktuell die größte Herausforderung, sagt der Chemnitzer CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich, der sich gemeinsam mit Kühn sowie Detlef Müller von der SPD und Michael Leutert (Linke) für das Projekt einsetzt. Doch während bei den Abgeordneten die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg funktioniert, hakt die Kommunikation zwischen den zuständigen Ministerien von Bund und Land. (...)

[Den vollständigen Artikel gibt es aus lizenzrechtlichen Gründen in der Online-Ausgabe der Freien Presse.]

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