23.04.2017

Peter Porsch beim linXXtreff

ein Bericht

Michael Leutert

Beim linXXtreff im Mai hat Peter Porsch sein Buch "Linke Dispute" vorgestellt und uns mehrere seiner Glossen, die Beobachtungen der und scharfzüngige Kommentare über das gesellschaftliche Geschehen der letzten 17 Jahre vorgelesen. Dabei hat er immer wieder für eine dialektische Herangehensweise an linke Politik geworben: Scharf in der Kritik, sich aber nicht realpolitischen und konkreten Maßnahmen im Hier und Jetzt versperren. Dies war garniert mit mehreren kleinen Anekdoten zu den Anekdoten.
Peter las in "Der Fuchs und der Kranich" über scheinheilige Friedensangebote der SPD an DIE LINKE (ohne deshalb eine Zusammenarbeit völlig abzulehnen). Er stellte mit einem vergleichenden Blick auf das alte Rom und die Gegenwart fest: "zweieinhalbtausend Jahre und es hat sich nichts geändert". Und hinterfragte eine heutzutage wieder oft gehörte Vokabel in "Wie christlich ist das Abendland?". Viele andere Glossen folgten.
Es war ein sehr gelungener Nachmittag mit guten Texten und manch bemerkenswerten Zitat. Eins davon soll hier am Schluss stehen: "Peter "Als junger Mensch wollte ich mal Papst werden, aber ich hab es immerhin zum Landesvorsitzenden gebracht." Für unsere Partei war das auf jeden Fall ein Gewinn, Peter!

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