31.03.2009

Wir zahlen nicht für eure Krise!

Michael Leutert, Katja Kipping, Dr. Axel Troost

Demonstration am 28. März in Berlin
und Frankfurt/Main
Liebe Genossinnen und Genossen, die Finanz- und Wirtschaftskrise ist auch in Deutschland angekommen. Hunderttausende haben in wenigen Wochen bereits ihre Arbeitsplätze verloren. Diese Wirtschaftskrise wird uns in diesem Jahr jeden Tag beschäftigen. Sie führt die Strategie des Neoliberalismus ad absurdum. Die neoliberale Umwälzung von
Wirtschaft, Staat und Gesellschaft ist als Modernisierungsstrategie kläglich gescheitert. Sie hat menschenunwürdige Veränderungen in der Arbeits- und Lebenswelt von Millionen von Bürgerinnen und Bürgern hervorgebracht.
Ein breites gesellschaftliches Bündnis ruft unter dem Titel „Wir zahlen nicht für Eure Krise!“ zu einer Demonstration für den 28.3.2009 nach Berlin und Frankfurt/M. auf:
„Wir wollen eine Gesellschaft, in der die Menschen über ihr
Leben selbst und gemeinsam bestimmen können. Dafür bedarf
es einer umfassenden Demokratisierung der Wirtschaft
und aller Lebensbereiche. Gegen die Abwälzung der Folgen
der Krise des Kapitalismus auf die Mehrheit der Menschen regt
sich international bereits Widerstand. Gegen ein Klima der Ohnmacht
und Unsicherheit setzen wir Solidarität. Gegen Krise,
Standortkonkurrenz und Profitlogik treten wir ein für eine Zukunft
ohne Armut und Ausbeutung.“
Liebe Genossinnen und Genossen!
Es ist Zeit, ein eindrucksvolles und klares Zeichen gegen die Politik des Sozialabbaus, der weiteren Marktradikalisierung und gegen die Interessenpolitik zugunsten von Banken und Konzernen zu setzen. Für dieses eindrucksvolle Zeichen brauchen wir so viele Genossinnen und Genossen sowie Sympathisierende als Teilnehmer wie nur möglich. Wir rufen Euch auf, vor allem die Kreisvorstände, für die Teilnahme an der Demonstration
am 28. März in Berlin zu mobilisieren. Es sollten aus allen sächsischen Kreisverbänden und Ortsverbänden Genossinnen
und Genossen in Berlin dabei sein.
Mit kämpferischen Grüßen

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