01.04.2009

Die Demo zur Krise

!Wir zahlen nicht für eure Krise!'

Michael Leutert

Am Samstag waren nicht nur in Berlin und Frankfurt, sondern vielerorts in Europa unter dem Motto »Wir zahlen nicht für eure Krise! Für eine demokratische und solidarische Gesellschaft« zehntausende Menschen auf der Straße. Die Losung ist nur scheinbar plakativ; stellt sich doch ganz real die Frage, wer für diese Krise und die immer neuen Milliardensummen, die notwendig sind, um das System zu stützen, am Ende zahlen muss. Es gehört keine besondere Phantasie dazu, sich auszumalen, dass eine Kürzung staatlicher Ausgaben besonders zu Lasten sozial Schwacher ginge. Der eigentliche Anlass für die Demos war die Weltfinanzkonferenz der G20 in London, der ein Signal für eine alternative Form des Wirtschaftens entgegengesetzt werden sollte. Diese muss - so ist es dem gemeinsamen Aufruf zu formuliert - auf den Säulen demokratische Mitbestimmung, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und globale Solidarität aufbauen.

Ich bin in Berlin dabei gewesen. Leider habe ich es in den letzten Tagen noch nicht geschafft, die ganzen kleinen Videosequenzen zu einem Film zusammenzuschneiden, deshalb gibt es hier erst mal einen kleinen Eindruck, der noch ergänzt werden wird.

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