12.08.2009

Neuer Hausarrest für Suu Kyi

Myanmars Militärs stellen Oppositionsführerin bis nach Wahlen kalt / Weltweiter Protest

Kerstenholz, Neues Deutschland

Nach fast dreimonatigem Prozess mit mehreren Verzögerungen wurde Myanmars Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi am Dienstag zu weiteren 18 Monaten Hausarrest verurteilt. Ein Sondergericht in Yangon (Rangun) befand sie für schuldig, durch die Beherbergung eines ungebetenen Besuchers aus den USA die Auflagen ihres Hausarrests gebrochen zu haben.
(...)
Auch der menschenrechtspolitische Sprecher der LINKEN im Bundestag, Michael Leutert, sprach von einem »gezielten Schlag gegen die Demokratiebewegung«. Das Militärregime zeige erneut, dass es bereit sei, »für den bloßen Machterhalt die Menschenrechte außer Kraft zu setzen«. Kurz vor Ablauf des jahrelangen Hausarrests gegen Aung San Suu Kyi sei nur ein Vorwand gesucht worden, um die Oppositionsführerin auszuschalten.

hier geht es zum ganzen Artikel

Ausdrucken | Versenden