06.03.2010

Nazis und Proteste am 5. März in Chemnitz

BusreisendeR (indymedia)

Gestern am 5. März war in Chemnitz ein Naziaufmarsch anlässlich der Bombardierung von Chemnitz im Zweiten Weltkrieg geplant. Ein breites Bündnis konnte durch eine Blockade eine verkürzte Route für die 750 versammelten Nazis erzwingen. Anreisende Gegendemonstranten per Bus aus Dresden blieben erst im Stau und dann in der Vorkontrolle stecken. Die Demonstration unter dem Motto „Das Tränenmeer trocken legen“ konnte am Abend nicht mehr starten. Ein Bericht aus „Dresdner Sicht“.
(...)
In Chemnitz angekommen wurde unser Bus zum Pennymarkt an der Dresdner Straße dirigiert. Dort hatten die BFE-Einheiten ihre Vorkontrolle aufgebaut und wollten damit auch umgehend beginnen. Zu ihrem Ärger traten aber weitere Verzögerungen ein, da sich die Businsassen erst einmal über die rechtliche Grundlage der Identitätsfeststellung versichern wollten, und zu diesem Zweck Rechtsauskünfte einholten und auf Abgeordnete von der Linken warteten. Kurz nachdem die Beamten schon etwas ungehalten ihre Helme aufgesetzt hatten, traf dann der Bundestagsabgeordnete Michael Leutert von der Linken ein und übernahm die Verhandlungen mit der Polizei. (...)

den ganzen Artikel gibt es hier

Schlagwörter

Ausdrucken | Versenden