04.09.2010

Probelauf im Kraftwerk verschoben

Cathrin Reichelt / Döbelner Anzeiger

Das neu gebaute Wasserkraftwerk an der Talsperre Kriebstein ist das größte in Sachsen und gehört zu den technologisch fortgeschrittensten in Europa. Aber die Betreiber und Mitarbeiter haben mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Derzeit läuft nur die 500 Kilowattturbine, die kleinste der drei Turbinen. Die anderen bringen einmal eine Leistung von jeweils 3,7 Megawatt. Derzeit stehen sie still. „Seitens des Herstellers sind noch Nachbesserungen nötig“, erklärt Herbert Wastl von der Karl Beteiligungs GmbH aus Innernzell, die das Projekt seit zehn Jahren vorantreibt. Wastl hofft, dass die Arbeiten in einer Woche abgeschlossen sind und dann der vierwöchige Probebetrieb beginnen kann.

Geschäftsführer Günther Karl schätzt die Investitionen in Kriebstein auf rund 13 Millionen Euro. Das sagt er bei einem Rundgang mit der Bundestagsfraktion Die Linke. Die Politiker informieren sich derzeit bei einer Tour durch Sachsen über den Stand der regenerativen Energien. „Mittelfristig streben wir an, den kompletten Energiebedarf in Deutschland aus erneuerbaren Energien abzudecken“, sagt Michael Leutert, Sprecher der Landesgruppe Sachsen.

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