04.02.2011

Halina Wawzyniak zum alternativen Programmentwurf der LINKEN

Programmdebatte in Chemnitz

Michael Leutert

In diesem Jahr wird DIE LINKE bekanntlich ein neues Parteiprogramm bekommen, und deshalb wird darüber jetzt diskutiert. Gestern habe ich in Chemnitz eine Veranstaltung dazu mit der stellvertretenden Parteivorsitzenden Halina Wawzyniak, Ko-Autorin eines Alternativ-Entwurfs, moderiert. Das große Interesse an der Veranstaltung zeigt mir, wie stark das Bedürfnis zu diskutieren ist. Das finde ich gut. Eine Partei, in der immer alle einer Meinung sind, wäre unproduktiv. Es geht also darum, auf Grundlage der gemeinsamen Ziele zu diskutieren und gern auch aus unterschiedlichen Positionen am Ende ein tragfähiges Programm zu bauen.
Da Halina ja nun mal da war, ging es in einem großen Teil der Debatte um den alternativen Programmentwurf und auch um die Frage, ob man sowas überhaupt vorlegen soll. In dem Ausschnitt geht Halina auf den zentralen Punkt der "roten Linien" für eine Regierungsbeteiligung der LINKEN ein.

Ausdrucken | Versenden