Schlagwort: Nationssozialismus

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  • 27.01.2017, Michael Leutert

    Gedenken zielt nicht nur auf die Vergangenheit

    Am 27. Januar 1945 wurde mit Auschwitz-Birkenau das größte Vernichtsungslager Nazis-Deutschlands von der Roten Armee befreit. An diesem Tag gedenken wir seit 1996, als es durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt wurde, der Opfer des Nationalsozialismus. Dieses Gedenken ist nicht nur auf die Vergangenheit gerichtet ... Mehr
  • 11.11.2010, Karlen Vesper, Neues Deutschland

    Soldaten wichtiger als NS-Opfer?

    ND: Das Auswärtige Amt wird die Schatten der Vergangenheit nicht los. Nach der voluminösen wie verdienstvollen Historiker-Studie beschämt nun die »Leutert-Liste« die Behörde. Was hat Sie zu Ihren Recherchen veranlasst? Leutert: Für das Thema Nationalsozialismus bin ich schon seit meiner Jugend sensibilisiert. In den Beratungen zum Haushalt 2010 ist mir aufgefallen, dass von den neun Millionen Euro, die für die Pflege deutscher Kriegsgräber und der Gräber von im Ausland verstorbenen NS-Verfolgten zur Verfügung stehen, lediglich 15 000 Euro für Gräber von Exilanten vorgesehen sind. Auf meine Nachfrage, warum dies so sei, wurde mir mitgeteilt, das Auswärtige Amt wisse nur von vier Grabstellen – und die liegen alle in Schweden. Da wollte ich dann doch mal nachhaken. (...) Mehr
  • 09.11.2010, Markus Deggerich, Spiegel

    Vergessene Gräber

    Das Auswärtige Amt hat wieder Ärger mit der Geschichte. Erst der Historiker-Bericht über Verstrickungen von Diplomaten während der Nazi-Zeit - und jetzt will man NS-Verfolgte nicht kennen, die im Ausland gestorben sind. Ein Linke-Abgeordneter zeigt, wie einfach die Recherche ist. Der junge Abgeordnete der Linken, Michael Leutert, gehört zum eher unideologischen Teil seiner Fraktion. Als talentierter Haushaltspolitiker hat er sich schon mehrfach zum Unwillen der linken Fundis auch in Menschenrechtsfragen eingemischt, wenn er den Eindruck hatte, seine Genossen seien dabei auf dem linken Auge blind. Leutert regt sich gerne auf, wenn er den Eindruck hat, es gehe ungerecht zu. (...) Mehr