Hallo Herr Leutert,
es ist schon sehr unappetitlich ansehen zu mssen, wie Sie in der laufenden konzertierten Diffamierungs- und Verleumdungskampagne gegen sozialistische und antifaschistische Kontinuittstrgerinnen (z.B. Genossin Sarah Wagenknecht) mal so richtig reinlangen. Natrlichen jubelt Ihnen die Latrinenpresse zu! Aber ist jedes Mittel recht, um ins ffentliche Gerede zu kommen? Wre es da nicht dringlicher angesagt, zumal wenn man in der Linkspartei ist, sich konsequent gegen die sich verschrfende asoziale Politik der politisch herrschenden Klasse und ihrer Lobpreiser zu positionieren? Jene zu geieln, die Krzungsorgien im Bereich der Daseinsvorsorde (sowohl im Bund als auch auf unterschiedlichster Lnderebene) schamlos als Realpolitik ausgeben und sich zum Klbermarsch versammeln? Oder wie wr's mit den realen innerparteilichen Erfordernissen. Zum Beispiel eine eindeutige Positionierung gegen die doppelzngigen Pavenues, die Zwietrachtzndler und Heckenschtzen am Hofe. Und es sind bekanntlich nicht wenige. Gegen jene also warnend den Finger zu erheben, die mal vor- und mal kleinlaut um den Parteivorsitzenden Lafontaine herumscharwenzeln und sogleich ihr Unwesen treiben, wenn sie mal fr kurze Zeit unbeaufsichtigt sind? Zugegeben, dies ist aufwendig. Es verlangt mitunter sogar khnes Engagement. Dafr wre es fr die richtige Sache und somit lohnend. Klar, die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" wrde dies weder originell noch klientelerheiternd finden. Kein Beifall wrden Sie von dieser Seite erheischen. Vermutlich nicht einmal erwhnen wrde man Sie, - und wenn doch, dann jedenfalls nicht lobend. Aber das msste doch auszuhalten sein!?
Mit hoffnungsvollen Gren
PS.: Ich erachte es als angebracht, eine Kopie dieser Nachricht der "jungen Welt" als Leserbrief zu bermitteln. Eine weitere Kopie erhlt Genossin Sarah Wagenknecht zur Information.
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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de